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Ich wünschte, die Mastodonten würden verstehen, dass Fediverse so viel mehr als nur Mastodon ist.

Vortrag über das Fediverse von Tobias






Zum Ende der Sommerpause der Salonabende im Schätzchen, dem Café für Schöne Dinge & Salonkultur, war ich am 10. August eingeladen, einen Vortrag über das Fediverse und Friendica als Alternative zu den kommerziellen Plattformen wie Facebook, Instagram und nebenan.de zu halten.

Das Fediverse ist ein Netzwerk von unterschiedlichen Social Media Plattformen, die alle als Freie Software umgesetzt sind. Die Knoten des Netzwerks, also die einzelnen Installationen bzw. Dienste, kommunizieren dabei über offene Protokolle mit einander, ähnlich wie man es von E-Mails her kennt. Damit können die Nutzerïnnen der einzelnen Dienste im Fediverse, über die Grenzen der jeweiligen Dienste hinweg, mit allen anderen Nutzerïnnen interagieren

#Fediverse #Deutsch #Vortrag #Friendica #Pleroma #Hubzilla #PeerTube #Funkwhale #Diaspora #SocialHome #Mastodon #GNUSocial

http://blogs.fsfe.org/tobiasd/2019/08/23/salonabend-im-schatzchen-vortrag-uber-das-fediverse/[/share]

Diese ganze Realität ist Techies und interessierten Nutzern offensichtlich und klar. Für viele Leute indes, insbesondere jene, die von Twitter oder Facebook kommen, ist dieser Umstand unverständlich und unbedeutend - die wollen mit Menschen kommunizieren, die ihnen wichtig sind. Von den Inkompatibilitäten der Plattformen (respektive den Bereichen in den Kreisen, die sich nicht überschneiden) und ihren Folgen reden wir mal noch gar nicht. 😉

Das Fass würde ich auch gar nicht aufmachen, nur vielleicht, dass sich über Masttodon auch noch "andere Implementationen" erreichen lassen.

Wie bei Mail ... Mailserversoftware spielt keine Rolle.

@dirk Gargron hat halt gut für sein Mastodon-Netzwerk™ die Werbetrommel gerührt die letzten Jahre.

Das ist ja auch eine tolle Implementation.

@dirk Ist schon wahr, auch wenn es mir persönlich aus verschiedenen Gründen eher nicht zusagt.
Ich meinte eher das er dabei auch bewusst das Wording in eine bestimmte Richtung bewegt hat.

Das klappt nur, wenn das Produkt auch gut ist.

Ich habe es nicht so mit Ruby, daher bin ich bei Friendica.

btw. der Link hat nenn Teil bbcode mit drin, weshalb er bisschen kaputt ist :)

Nextcloud macht ActivityPub? Wie das?

Verstehe die Frage nicht.

Nextcloud ist in Deinem ActivityPub-Kreis. Warum?

Weil Nextcloud das über eine App kann; die Nextcloud-IDs (E-Mail) allerdings nicht.

Ich verstehe die Frage immer noch nicht.

Nextcloud hat das ActivityPub Protokoll implementiert. Damit kann man einer Nextcloud-Instanz oder einem Ordner oder einer Gallerie folgen.

Ich hab am Wochenende eine Diskussion mit Nicht-Nerds darüber gehabt. Es gibt nur ein einziges Kriterium, warum die Leute nicht wechseln. Ihre Special-Interest-Kontakte sind alle bei Facebook. Den Leuten ist schnurzegal, wie groß das Netzwerk ist. Sie wollen in ihrem Themengebiet auf dem Laufenden bleiben.

Lösung: Gründet Special Interest Instanzen und holt sie langsam rüber.

Leider geht das nicht: Die Politik will das nicht und zerstört das Fediverse mit Gesetzen.

Welches Gesetz?

Haben nichts mit einer privat gehosteten Instanz zu tun. Check mal die Bedingungen, ab wann die greifen.

Die greifen eigentlich immer. Spätestens wenn du zwei Jahre online warst.

Mit Artikel 17 (ex Artikel 13 des Vorschlags) der Richtlinie soll die Nutzung urheberrechtlich geschützter Inhalte durch „Diensteanbieter für das Teilen von Online-Inhalten“ geregelt werden. Als solche gelten „Anbieter eines Dienstes der Informationsgesellschaft, bei dem der Hauptzweck […] darin besteht, eine große Menge an von seinen Nutzern hochgeladenen, urheberrechtlich geschützten Werken zu speichern und der Öffentlichkeit Zugang hierzu zu verschaffen, wobei dieser Anbieter diese Inhalte organisiert und zum Zwecke der Gewinnerzielung bewirbt“.

Windelweich formuliert. Wenn das so 1:1 in deutsches Gesetz gegossen wird, rollt die nächste Klage- und Abmahnwelle. Dieses Risiko will kein privater Mensch tragen. Deshalb habe ich auch noch nicht die Special-Interest-Instanz gestartet, von der ich sprach.

Ist halt ein typischer Gesetzestext.

Ich habe meine eigene Instanz ...

Für dich allein? Das ginge noch, aber das Fediverse braucht mehr Skalierung durch mittelgroße Instanzen, wo halt schon einige Leute drauf sind. Außerdem gibt es fürs Fediverse noch gar keine Uploadfilter. Deshalb werden wir das dann alles durch Google filtern lassen. Gut gemacht, ihr EU-Hansel! 😕

Für mich alleine, ja.

Und zusammen mit anderen auch für Interessierte.

Das mit dem Kriterium sehe ich anders. So gut wie alle die ich kenne nutzen Facebook, weil dort alle ihre Freunde sind. Alle Wechselwilligen sind - so fern Themen wichtig waren - damals schon rüber zu Google+

Spreche ich heute jemanden bezüglich Wechsel von FB an, höre ich fast immer, dass man nicht zu Friendica, Mastodon, Hubzilla, etc wechseln will, weil dort niemand ist, den man kennt. Zumindest in meinem Freundeskreis sind die "Freunde" wichtiger als die Themen oder die Idee hinter einer Alternative. Das mag aber durchaus nur in meiner Bubble so sein und nicht dem großen Bild entsprechen.

Special Interest Instancen wären ja eigentlich genau das Gegenteil. Man will ja unabhängig und trotzdem dabei sein. Dann gründe ich doch lieber eine Gemeinschaft oder Forum zu einem Thema, an dem sich dann alle beteiligen können, egal von welcher Instanz man kommt. Aber das Ganze jetzt nach speziellen Themen-Instanzen auszurichten nimmt ja mehr Freiheit als es gibt.

Kleiner Nachtrag:

Meistens hat es noch nicht einmal mit "Special Interest" zu tun. Die Menschen gehen dahin, wo ihre Herde ist ... nur wenige sind bereit, etwas neues auszuprobieren.

Herde~Special Interest – das kann sehr vieles sein und vermutlich ist es gar nicht möglich, für viele Themen/Herden eine Instanz einzurichten. Der Einzelfall entscheidet.

Cool that is far better than the other diagram I found. Is it ok to share this and use it to help promote the fediverse please? I posted a flyer a while back so I could replace the diagrams directly.

It is not mine, you need to contact the creator.

@Paul Sutton @Dirk Deimeke
I have seen it live at this talk, so maybe you ask @Tobias about the source of this diagram.

Cool, have posted updated flyer below.

was bedeutet das eigentlich, dass Mastodon und Nextcloud beide in der ActivityPub Blase sind, können die miteinander kommunizieren?

hast Du das schon mal ausprobiert?
Ist das ein Ersatz für Mastodon oder Pleroma?

@dirk

Ich hab mich mal ein bisschen darueber informiert,aber selbst ausprobieren konnte ich es leider noch nicht,da Disroot das nicht anbietet.Also es soll mal ein vollwertiger Ersatz fuer Mastodon und Pleroma werden.Bis jetzt hat es noch ein paar Sachen,die nicht funktionieren (zum Beispiel die API,mit der man Mastodon Clients nutzen kann),aber die Grundfunktionen sind schon gegeben.

OK, das fängt nicht gut an, ich habe die App einfach mal aktiviert, ich schaffe es aber noch nicht mal jemandem zu folgen, weil ich keinen Knopf dazu finde. Ist wohl alles noch sehr rudimentär.

Folgen muesste schon funktionieren.Hast du die neueste Version?Ich hab das vor einigen Wochen mal mit @AHg ausprobiert.Vielleicht kann der genauer erklaeren,wie das funktioniert.
@AHg

early Alpha und noch nicht für den Produktivbetrieb.

Der Nextcloud Client ist noch recht unfertig, funktioniert aber Mal grundsätzlich. Client-API muss noch implementiert werden, damit Clients / Apps nutzbar werden. Folgen ging glaube auch, aber etwas umständlich und nicht ganz intuitiv...

ich habe jetzt überall mal hingeklickt, da kann man niemanden folgen. Wenn ich es richtig verstehe, dann kann man nur sehen, was andere auf der eigen Nextcloud Instanz geschrieben haben.

Ich habe keine Instanz mehr am laufen, aber man kann glaube Benutzer suchen und dann dort Folgen klicken. Mention externe Bneutzer arbeitet auch und antworten werden ebenfalls angezeigt. Der lokale Stream zeigt nur lokale Beiträge oder ggf. Antworten.

Ich habe leider aktuell keine installierte Instanz zum nochmal genauer testen. Ich würde auf jeden Fall auf die Client-API oder Updates des integrierten Clients warten!

Ich mache es meistens über die URL:

https://nextcloud.domain/apps/social/@user@instanz

Und dann Folgen drücken.

mein Profil wird mit name@localhost angezeigt, die App kann scheinbar meine Domain nicht erkennen.

Kann es vielleicht sein,dass du die Domain selbst in einer Configdatei festlegen musst?Ich bin mir da nicht sicher...

Hello, ich probier es auch von Zeit zu Zeit. Allerdings komm ich nicht raus (oder nix kommt rein), müsste da mal genauer nachforschen warum das so ist. Im Moment wird aber als Adresse der Anmeldename verwendet, da bin ich jetzt nicht sooo der Fan davon, drum hab ich da nicht weitergemacht. Finde ich aber ne sehr gute Geschichte, so grundsätzlich. @tobi @dirk

ja man sollte halt seinen bestehenden Account integrieren können und nicht die cloud Adresse nutzen.

das kann übrigens auch ganz schnell schief gehen, wenn man über verschiedene Plattformen kommunizieren will. Ich habe zum Beispiel schon erlebt, dass Direktnachrichten von Mastodon an Friendica komplett öffentlich sichtbar waren.

Richtig. Das habe ich auch so erlebt. Oder umgekehrt auch, daß Kommunikation "verlorengegangen" ist oder übersehen wurde mangels Benachrichtigung.Die Komplexität verteilter heterogener Systeme... 😐

@favstarmafia @dirk

"Das schöne an Standards ist, dass es so viele davon gibt" ;)

Ich wünschte mir das mehr Entwickler verstehen das es um reibungslose #Interoperabilität der Kommunikation geht, und nicht darum "noch ein Projekt, noch ein Produkt, noch ein Standard" um das eigene Ego zu streicheln.

Ja, sehr guter Punkt-

Ich wünschte, die Mastodonten würden verstehen, dass Fediverse so viel mehr als nur Mastodon ist.

Das wünsche ich mir bei einigen Usern von #Diaspora ebenfalls.

Gibt es vielleicht auch sehr kurzes Propagandamaterial für das #Fediverse in Form eines Flugblatt oder Plakats? Oder fertige Broschüren und/oder Aufkleber, die man bestellen kann? @switchingsocial @digitalcourage

SwitchingSocial.de reshared this.

I don't know about posters in German, maybe @swisode can help?

Hmm, mir ist da leider nichts bekannt 🙁

Hier mal 2 Grafiken als #Werbung fürs #Fediverse. Wer will, kann sie ja mal ggf. als Aufkleber drucken...

Rechtlicher Hinweis:
Diese Grafiken dürfen in jeder Art und Weise weiterverwendet werden, zumal sie in DE sowieso nicht geschützt sind (Schöpfungshöhe und Geometrie, u know?).

Legal notice:
These graphics may be used in any way, especially since they are not protected in GER anyway (creation height and geometry, u know?).
Image/photo
Image/photo
Image/photo
Image/photo

versteh' ich total. Aber ich bin relativ überzeugt dass Leute das am besten verstehen, wenn man es als "wie Twitter nur verteilt" erklärt. Und das gesamte Fediverse ist halt zu krass.

Die meisten ausserhalb entsprechender Blasen verstehen noch nicht einmal was (oder wofür) Twitter gut ist.

Die Herde zieht gerade zu Instagram um.

dazu finde ich die Ansicht auch sehr schön: https://fediverse.party

@Don di Dislessia :anxde: @Dirk Deimeke @z428
Mastodon hat andere Skills bezüglich Privatsphäre als Friendica. Bei plattformübegreifender Kommunikation kann logischerweise immer nur der minimale gemeinsame Standard genutzt werden.

Einer der Vorteile des Fediverse liegt darin, sich sein Universum zusammenstöpseln zu können:
Dateien mit Nextcloud, Bilder bei Pixelfed, private Kommunikation und Foren bei Friendica, usw.

Das ist wie früher (1980er) bei der Stereoanlage: Verstärker hier, Tape da, Turntable dort und von überall nur das Beste ;)
Geht dagegen was an der Kompaktanlage kaputt, ist das gesamte Teil für die Tonne .

Prinzipiell bin ich bei Dir, nur der Punkt mit dem "minimalen gemeinsamen Standard" ist schwierig. Daran wird die Nutzung des #fediverse als wirkliche "Alternative" zu Twitter, Facebook und Co. (sprich für eine relevant große Nutzerschar nicht-technischer Anwender) scheitern - wenn dieser minimale gemeinsame Standard kleiner ist als das, was die Nutzer mit den proprietären Silos kennen und gewöhnt sind, und wenn dieser Reibungsverlust in seinen ...
@dirk @favstarmafia

... Auswirkungen nicht erkenn- und abschätzbar ist - was er de facto nicht ist, weil ich keine Idee habe, mit wem meine Daten im Zweifelsfall förderiert werden. Vermutlich ist dort Interoperabilität noch ein Aspekt, auf den bedeutend mehr Augenmerk gelegt werden muss.

@dirk @favstarmafia

Machen wir uns nichts vor, User werden zu dem Teilnetzwerk wechseln, bei dem die Bekannten sind.

Innerhalb eines Bekanntenkreises wird es kaum Nutzer aus verschiedenen Netzwerken geben.

Aller Voraussicht nach wird es für die meisten Mastodon sein.

Mir ist nur wichtig, dass begriffen wird, dass das nicht alles ist.

So, habe ich bei Friendica auch keine so rigorose Zeichenbeschränkung wie die Mastodonten ...

Eigentlich ein schöner Vergleich. Wenn da nicht die Mobiltelefone wären, die viele andere spezialisierte Geräte verdrängen oder verdrängt haben. (Ich weiss nicht, wann ich zum letzten Mal meine Spiegelreflexkamera benutzt habe).

@z428 @Dirk Deimeke @Don di Dislessia :anxde:
Ich denke, diese federierten diversen Plattformen sind eine gewinnbringende Option, aber kein Pflichtprogramm.

Wer einen Ersatz für das FB-Silo sucht, der/die geht und bleibt bei Friendica und wer einen Ersatz für das TW-Silo sucht, die/der geht und bleibt bei Mastodon.
Damit bewegt man sich (wie bei den Silos) innerhalb einer Plattform und hat keine Probleme bzgl Minimalkonsens.

@z428 @Dirk Deimeke @Don di Dislessia :anxde:
Diese ganze Diskussion entsteht ja gerade, weil Leute alles gleichzeitig wollen und ich sag mal: das ist echt viel verlangt.
So ein System wäre wieder eine eierlegende Wollmilchsau und damit ein neues monolithisches Silo.

Das sehe ich so nicht. Eher anders: Die überwiegende Mehrzahl der Menschen in meinem Umfeld möchte sich über diese Details keine Gedanken machen. Die mögen Facebook und Twitter nicht sonderlich, aber die wollen in Kontakt mit den Leuten bleiben, die ihnen wichtig sind, und die sind dort, weill ihrerseits Leute, die ihnen wichtig sind, nur dort herumturnen. Was übrig bleibt, ist eine vergleichsweise kleine, eher homogene Crowd (und ja, das #fediverse ist derzeit ...

@dirk @favstarmafia

@Don di Dislessia :anxde: @Dirk Deimeke @z428
Ok für die Statusmeldung "Featue nicht unterstützt" oder "Achtung: Beim Übergang in dieses Netz gehen (Sicherheits-)Attribute verloren".

Da muss ich leider widersprechen, das Fediverse ist alles, aber sicher nicht homogen.

Im Sinne der Nutzerschaft scheint es mir zumindest *deutlich* homogener zu sein als Twitter oder Facebook. 😉

@favstarmafia @sonak

Woran machst Du die Homegenität fest?

Vorsicht bei Vermutungen, die klickst Dir hier Deine eigene Blase selbst zusammen.

AktivityPub wird zur Untermenge. Der große Kreis außen rum. Tim Berners-Lee baut gerade Solid. Da soll dann alles rein passen, und es soll noch dezentraler werden.

@dewomser
...Da soll dann alles rein passen, und es soll noch dezentraler werden.

Was heißt noch dezentraler?

Die Frage habe ich mir auch gestellt.

aber müssten dann nicht auch alle Plattformen dieses neue Protokoll umsetzen?

Andersrum ! Solid will alles integrieren.
Das Solid funktioniert aber noch nicht richtig. (mehr als buggy). Es soll das neue Internet werden.
Solid (Akronym für Social Linked Data)
https://media.ccc.de/v/froscon2019-2375-die_ruckeroberung_des_social_web

Ich hatte mal minimal was darüber gelesen. Soweit ich mich erinnere, baut auch wieder alles auf DNS auf, das hat mir nicht gefallen. Wieder eine zentrale Abhängigkeit.

Liege ich da richtig, oder hab ich das falsch im Kopf behalten? Die Services werden doch über DNS adressiert?

@tuxi @dirk @favstarmafia

Wie soll es denn sonst funktionieren ?
Direkt über IP ?
Oder mit Blockchain ?
Oder …

@dewomser @Dirk Deimeke @MasterTux 🐧 ✅ @Don di Dislessia :anxde:
Die Dezentralität von #Solid liegt in der Trennung von Daten und Apps, wobei Daten an unterschiedlichen Orten gehostet oder auf eigenen Servern liegen können.
Die Apps greifen auf diese dezentralen Daten zu und sammeln sich für jeden Usecase das Nötige zusammen, soweit Zugriffsberechtigungen vorliegen. Immer live im Augenblick der Ausgabe.
Dieser Talk stellt das ganz gut dar. Im Grunde eine Kombination bekannter Strategien und Techniken.

hört sich nach einem ganz neuen Konzept an, also vermutlich erst in ein paar Monaten oder Jahren verfügbar.

#solid

@Don di Dislessia :anxde: @dewomser @Dirk Deimeke @MasterTux 🐧 ✅
Ein Problem des Konzepts kam gleich zu Beginn der Fragerunde am Ende des Talks auf:
Da Kommentare, Antworten, Linkes, usw. genau wie die Beiträge selbst dezentral auf den jeweiligen Datenservern der Accounts gespeichert werden ("jeder hat seine Daten bei sich selbst"), gibt es Referenzbrüche im Stream wenn
  • Ein Datenserver offline ist oder
  • Ein Datenserver auf eine neue Domain umzieht,
denn Streams sind offenbar Verkettungen von Links und zur Umreferenzierung toter Links müssten die entsprechenden Datenserver 1) online sein und das 2) unter ihrer alten Adresse.
Ein Henne-Ei-Problem und dazu habe ich erstmal keine Idee.

Die Idee wäre naheliegend so etwas wie #dat oder #ipfs, vielleicht weitergesponnen: Lege eine Abstraktion über beliebig viel Storage beliebig vieler (möglicherweise auch öffentlicher) Cloud-Anbieter, packe das in robuste Verschlüsselung ein und sieh zu, daß das *leicht* quer über ein großes, redundantes Netzwerk synchronisiert werden kann, so robust, daß auch mal mehrere Nodes wegbrechen können und die referenzierten Daten immer noch über eine UUID oder etwas Vergleichbares stabil erreichbar sind. Das ist im Übrigen auch eines meiner Probleme mit der gegenwärtigen Idee von Mastodon und Co., selbst wenn ich eine eigene Instanz habe: Wenn die abraucht und mein Backup schlecht ist, sind die Daten weg. Glaub schon, daß das in 2019 deutlich besser ginge.

Server aus oder Netwerk kaputt bedeudet die Daten online sind weg. Das war doch immer schon so.

Jein. Ja, klar, Du hast recht. Aber genau das Argument "war schon immer so" möchte ich gern herausfordern. 😉️ Mein Problem ist: Wir haben hier überhaupt keine Fantasie. Am Ende ist alles "wie immer". Irgendein Linux-System. Web-Server. Datenbank drauf. Alles so, wie wir es seit den späten 1990ern oder noch länger handhaben. Alles bekannte Lösungen, und alle mit den bekannten Problemen (Administrationsbedarf, Skalierbarkeit, Datenablage im Klartext in Datenbanken oder Filesystem, Abhängigkeit von einzelnen Servern).
Warum muss das immer noch so sein? Warum nicht über Lösungen diskutieren, die hier mal einen Schritt weiter gehen, grundsätzlicher werden, solche Probleme und die bisherigen Ansätze hinterfragen? Als Idee:

- All meine Daten hängen an meinem Profil und meiner Identität. Ich habe volle Kontrolle darüber bis zu dem Punkt, diese Daten verlässlich komplett zu löschen.
- Die Identität liegt in #ipfs oder #dat oder #ssb oder was auch immer, Verschlüsselung incl. Metadaten ist "first class citizen".
- Ein hinreichend großes System an Nodes quer über öffentliche und private Storages sorgt dafür, daß die Daten auf diesem System synchronisiert und vielfach redundant vorgehalten werden.
- Es gibt keine "Server" oder "Clients" mehr, sondern nur noch Teilnehmer in einem tatsächlich dezentralen System.

Ja, vermutlich *ist* es komplex, so etwas zu bauen. Was ich momentan indes beobachte: Wir kommen nicht aus der Position heraus, von Client/Server-Systemen hinweg ein besseres Netz überhaupt zu denken. Wir bleiben in der Comfort Zone dessen, wie es "schon immer war". Dummerweise ist bei Client/Server-Systemen immer Betrieb des Servers der kritische Punkt, und das bekommen GAFA und die großen Dienstleister mit viel Budget, viel Manpower, großen Rechenzentren nun mal leider mit mehr Verfügbarkeit, mehr Performance und besser administriert hin als halb-qualifizierter John Doe mit seinem heimischen RaspPi.
#ipfs #dat #ssb

Das widerspricht sich:

"- Ein hinreichend großes System an Nodes quer über öffentliche und private Storages sorgt dafür, daß die Daten auf diesem System synchronisiert und vielfach redundant vorgehalten werden.
- Es gibt keine "Server" oder "Clients" mehr, sondern nur noch Teilnehmer in einem tatsächlich dezentralen System."

Jein. In dieser Architektur gibt es zwar noch Komponenten, die so etwas wie "Server" sind, aber mit einer deutlich reduzierten Bedeutung: Einzige Anforderung ist dann noch, (verschlüsselte) Daten zu speichern und zu replizieren, und die Anwendungslogik liegt in den Anwendungen, die darauf arbeiten. Also eben *nicht*

"Ich habe meine Mastodon-Instanz und einen (Web-/Mobile-)Client, der damit spricht, und wenn meine Mastodon-Instanz abraucht (dasselbe gilt für Friendica, Diaspora, ... auch), ist mein Client nutzlos und meine Daten weg." ,

sondern

"Ich habe eine Anwendung, die auf diesem Netz operiert. Alles, was in dem Netz ist, wird verlässlich so lang dort sein, bis ich mich entschließe, es dort nicht mehr haben zu wollen."

Ich habe schon verstanden, dass Du an ein ähnliches Konstrukt wie BitTorrent denkst.

Es ändert nichts an der Tatsache, dass es Sender/Empfänger oder Client/Server oder Provider/Consumer gibt.

Es gab mal ein Chatsystem, was auf BitTorrent aufgeschraubt war, sich aber nicht durchgesetzt hat.

Ok, vielleicht sollten wir dann die Terminologie "Client"/"Server" außen vor lassen; Sender/Empfänger oder Provider/Consumer sind für mich eine andere begriffliche Flughöhe. 😉️ Das Problem damit, daß diese Systeme nicht durchsetzen, scheint mir zweischneidig: Im "großen Markt" ist alles jenseits von GAFA irrelevant, egal wie sehr wir uns das Gegenteil einreden wollen. Fehlendes Durchsetzungsvermögen in der kleinen Techie-Niche sehe ich in dem Problem begründet, das ich versucht habe zu umreißen: Dort gibt es vermutlich auch eine gewisse "Resistenz", sich en detail mit solchen Themen zu beschäftigen. Ich habe keine richtige "neutrale" Erklärung, warum das so ist, glaube aber, gerade Tools wie #ssb / #manyverse könnten mit "mehr" Entwicklern und mehr aktiven Nutzern jetzt schon deutlich weiter sein.

@Kristian Rink
Der Aspekt der selbstbestimmten Löschung meiner Daten gefällt mir.
Abgeschaltete Daten hatte ich beim Ansehen des Solid-Talks zunächst als Problem angesehen. Aber ja, es hat mit Datensouveränität zu tun.
Danke für den Stups :)

Es kann gewollt sein, dass die Daten weg sind. Und wenn ich auf kleinen Miniservern meine Daten ablege, dann sind die auch mal weg und die Links. Wenn du dein Profil #me noch hast kannst du deinen Freunden Followern sagen wo die Daten jetzt sind. Suchmaschinen merken das auch irgend wann mal.

Du hast natürlich Recht. Ich woll da nichts verteidigen
#me

Das ist noch ein anderer Punkt: Das "Weg-Sein" aller Daten möchte ich eigentlich auch wollen können, genau wie Du sagst. Dort wiederum ist die Idee, einen Server bzw. eine Instanz "herunterzufahren", auch eher unzuverlässig. Wie auch im WWW fällt mir im Fediverse keine Idee ein, wie ich irgend etwas verlässlich "depublizieren" könnte. Denkbar wäre so etwas ja durchaus, sowohl technisch als auch von der Anforderung her. Betrieb des Mini-Servers als Option finde ich zwar gut, aber ich unterstelle mal, daß das (im Vergleich zur großen Menge von Leuten, die derzeit digitale Kommunikation und soziale Netze nutzt) ein eher komplizierter Edge-Case für eine verschwindend geringe Nutzerzahl ist - der auch eben spätestens dann an Akzeptanz verliert, wenn Endnutzer es endlich geschafft hat, sich den RaspPi für das soziale Netzwerk mit der Familie an den Start zu bringen, und die Kiste dann umfällt, abstürzt, kaputtgeht, während der Admin für drei Wochen in Urlaub ist und alle anderen in der Zwischenzeit wieder auf das zurückfallen, was sie vorher kannten (und was verlässlich verfügbar ist).

=> Wieder: Ich glaube fest daran, daß "dezentrale Netze" nur dann richtig funktionieren und abheben werden, wenn es keinen eigenen "Server" mehr braucht, der "dezentrale Node", den der Nutzer hat, im Extremfall eine App auf einem Smartphone (und ebenso leicht einzurichten) ist und es sowas wie "nomadic identities", verschlüsselte Cloud-Stores, ..., gibt, mit denen sich sicherstellen läßt, daß nach Havarie, Diebstahl, ... die Daten nicht weg oder offengelegt sind. Das stört mich an Mastodon und vergleichsweisen Tools manchmal etwas: Am Ende des Tages wurde von der Architektur letztlich trotzdem Twitter nachgebaut: Client/Server-Architektur, mit einem Server, der robust betrieben und administriert, gesichert, dauerhaft verfügbar sein muß, damit der Kram funktioniert.

Schwer abzuschätzen. Vielleicht ist auch "Blase" das Problem. Auf jeden Fall komme ich im #fediverse deutlich weniger mit Leuten in Kontakt, die Meinungen, Standpunkte, Reflektionen oder auch nur Interessen jenseits von dem vertreten, in dem ich unterwegs sind. Wenn ich auf meine Twitter-Timeline schaue, sehe ich auch Fotograf*innen, Lehrer*innen, Autor*innen, Architekt*innen und Wissenschaftler*innen quer durch alle Fachgebiete. Selbst wenn ich aktiv suche, ...

@favstarmafia @sonak

... finde ich dort im #fediverse weniger bis niemanden in den verschiedenen Bereichen, dafür überdurchschnittlich viel Menschen etwa mit Background in IT-Sicherheit und Datenschutz, Software allgemein mit einem gewissen Fokus auf FLOSS, ... . Wenn es eine "Blase" ist, dann ist das Entkommen noch schwerer als in anderen Netzwerken.

@favstarmafia @sonak

Das stimmt leider. Das Suchen über Instanzgrenzen hinweg ist schwierig bis unmöglich. Das ist einer der Nachteile, dass es keine zentrale Instanz gibt.

Twitter versucht auch noch zu kuratieren und Inhalte in Deinen Feed zu spülen, die Dich stärker an Twitter binden.

Es gibt vereinzelte Directories von Teilnehmern, die aber aus Prinzip nicht komplett sein können: https://server.meld.de/

Ja, die globale Suche fehlt (dort wäre die Annahme, daß das ein lösbares Problem ist, weil Suche im dezentralen Web letztlich ja auch funktioniert). Indes: Die größte Menge an interessanten Kontakten bei Twitter habe ich über Interaktionen meiner Kontakte mit anderen Beteiligten gefunden. Das funktioniert im #fediverse nur sehr eingeschränkt.

@favstarmafia @sonak

Oh, das hängt aber dann vermutlich von Mastodon ab. Ich sehe auch Postings, bei denen meine Kontakte kommentiert und gemocht haben. Die von ihnen erneut geteilten Inhalte sehe ich ja eh.

Du bist primär auf friendica? By the way, ein anderer Punkt, den ich gänzlich*st* unbefriedigend finde, immer noch, ist das Account-Handling. Im schlimmsten Fall habe ich (n) Accounts bei (n) Plattformen, die ich schwer (wie in "nicht") sinnvoll synchronisiert bekomme. Dort find ich es manchmal schade, daß solche Probleme nicht *vor* einem weiteren Protokoll und einer weiteren Plattform gelöst wurden. Ideen gibt's ja zumindest ein paar dafür.

@favstarmafia @sonak

Bis auf ein oder zwei Features, die Fehlen und das Design kann ich nichts negatives über Friendica sagen. Technisch ist es jedenfalls weit vorne.

Warum solltest Du verschiedene Accounts miteinander synchronisieren, das ist ja gerade nicht der Sinn hinter der Föderation?

Weil ich beispielsweise in den letzten Wochen vermehrt Follower habe auftauchen sehen, die "Backup-Accounts" von "echten Kontakten" sind. Das will ich eigentlich nicht - an sich möchte ich mich, wenn eine Instanz "crasht", gesperrt wird, ..., nahtlos auf einer anderen Instanz anmelden können und dort mit meinen gewohnten Daten (Kontakten, Posts, ...) weiterarbeiten.
Und ich möchte beispielsweise, wenn ich Mastodon und Pixelfed nutze, imstande sein, einen Kommentar an einem Bild in Pixelfed von meinem Mastodon-Account aus zu beantworten und trotzdem als "derselbe" Nutzer zu erscheinen, der ich ja bin. Noch lustiger wird das, wenn ich (wie jetzt gerade) mit verschiedenen Identitäten gleichzeitig an derselben Diskussion teilnehme. So etwas wie eine "same-as" - Relation zwischen Accounts, die ich herstellen kann, wenn ich die will und brauche.

@dirk Sieht so aus als könnte man mit Friendica und Hubzilla die meisten Protokolle nutzen.

Das stimmt, das ist einer der Gründe, warum ich mich für Friendica entschieden habe.

Bin dort hin- und hergerissen. Friendica ist relativ leistungsfähig bei vergleichsweise unproblematischem Hosting im Eigenbetrieb, bei Mastodon scheinen mir dort bedeutend mehr "moving parts" im Spiel, die kaputtgehen können. Andererseits: Für Friendica fehlt mir noch ein vernünftiger mobiler Client; alle, die ich bislang probiert habe, waren bestenfalls mäßig (einschließlich der Unterstützung in fedilab). Und: Es werden zwar viele Protokolle unterstützt, aber dort scheint es auch an einigen Stellen "Reibungsverluste" zu geben, weil nicht "passende" Konzepte irgendwie zusammengeführt werden.

Stimme Dir leider zu.

Fedilab ist toll, um "mal eben" etwas zu posten, aber es ist kein guter Client.

Ich benutze mobil sehr selten Freindica und wenn, dann nutze ich die Webseite.

Damit hab ich dann sofort wieder das Account-Thema. 😉️ Ich bin schon viel "mobil" online, das kann Mastodon eigentlich auch ganz gut abbilden - aber dann fühle ich mich reichlich schizophren, wenn ich lese, wie ich (Mastodon) mich selbst (friendica) irgendwo ge"mentioned" habe. 😁️

So what is the difference between diaspora and diaspora* ?

@Paul Sutton the project name is diaspora* but I omitted the * after the protocol ;-)

Ah ok so it is the same thing then, thanks.

Funktioniert denn auch alles über die nicht vorhandenen Grenzen hinweg? Also decken sich die Funktionen der einzelnen Dienste so, dass ich mit allen Möglichkeiten interagieren kann? Oder anders ausgedrückt: kann ich mit Friendica und all seinen gebotenen Funktionen auf Toots antworten und es kommt auch genau so dort an - und umgekehrt?

Ich habe meine eigene Pleroma-Instanz, wo ja dann außer meinen Posts erstmal nichts los ist und ich finde eigentlich fast jeden Tag neue potenzielle Kontakte über das Boosten.

@sonak @favstarmafia @dirk

@besser Just in time to mess up your lovely diagram, Osada (ActivityPub and Zot6) was reborn recently.

Fediverse 的最新局势

Das gibt es meines Wissens nach bei keinem Netzwerk. Es spricht aber nichts dagegen, eine Instanz hochverfügbar zu machen. Das ist nur sehr aufwendig.

Solid ausprobieren, dann versteht man das!Versuch einer Erklärung.

1.) Alle Daten sind im Pod
2.) Die Apps sind Javascript und können deshalb auf einem beliebigen Web-Server liegen, auch localhost
3.)Das Javascript wird im Browser ausgeführt. und erstellt dann die Webseite

Zusammengehalten wird alles durch das semantisch Web
"Subjekt - Prödikat -Objekt"
Beispiel:
Alice kennt Bob
Alice hat einen Blog
Alice schreibt in Chat
usw…

Das ist aber auch wieder zentralistisch. Ich glaube, wir müssten von dieser Denke viel mehr weg, auch was "Clients" und "Server" betrifft. Wenn aus der Single-User-Instanz eine serverlose App wird, die in Betrieb zu nehmen so trivial ist wie das Registrieren bei Facebook, dann sinkt auch die technische Hürde für Dezentralisierung ganz erheblich.

an sich möchte ich mich, wenn eine Instanz "crasht", gesperrt wird, ..., nahtlos auf einer anderen Instanz anmelden können und dort mit meinen gewohnten Daten (Kontakten, Posts, ...) weiterarbeiten.

Das hört sich an wie das Feature von #Hubzilla mit dem Namen 'nomadische Identität'.

Hab ich nicht getestet und funktioniert AFAIK auch nur zwischen Hubzilla-Instanzen. Aber halte ich immer noch für ein Killer-Feature, wenn es denn für die gesamte Föderation funktionieren würde.

#NomadischeIdentität #Zot

I have updated the poster I did a few months ago with a similar graphic, and replace the old graphics with the new one that was posted above.

Image/photo

I am not too sure as to the copyright / copy left status of the graphic, however if it is permitted to be used in this way, I am happy for people to use this to help promote the Fediverse more widely. Happy to also put the source file(s) on disroot upload and share a link here.

Hope this helps

Paul

Das gibt kein "serverless", das ist reine Marketing-Sprache.

"serverless" ist Marketing-Sache, da geb ich Dir recht. Ich denke aber eher in Richtung P2P, und dort sieht "server-los" etwas anders aus. Wie gesagt, siehe #ssb, #ipfs, #dat und alles in diesem Dunstkreis.
#ssb #ipfs #dat

@Kristian Rink @Dirk Deimeke
Man wird nie verhindern können, dass sich Leute eine App basteln, die die lokal beim User angezeigten Daten permanent lokal speichert.
Wirklich weg sind sie verlässlich nie, nur nicht mehr ganz so öffentlich.

Vermutlich ja, auch wenn konkret die #ssb-Leute relativ viel Kraft investieren, solche Use Cases zu "erschlagen". Am Ende kannst Du Dir Screenshots speichern und die Dinge ausdrucken. 😉️ Das alles ist aber eine andere Größenordnung als etwa das Web oder auch das #fediverse , in dem ich faktisch überhaupt keine Möglichkeit habe, Dinge, die meinen Server verlassen habe, zu invalidisieren oder zu löschen. Vermutlich hat man ein ethische Diskussion, wie weit man das tun möchte, vor sich, aber prinzipiell denke ich, daß dort mit mehr Verschlüsselung quer durch den Stapel deutlich mehr möglich wäre.

@Kristian Rink @Dirk Deimeke
Klar, die Dimension eines solchen Modells ist positiver und für den Anwender wäre es ein Gewinn.
Aber die Probleme haben ja immer diejenigen User mit besonderen Anforderungen gegenüber solchen Leuten, die sich gerade nicht darum kümmern, wie es theoretisch gedacht ist. Und wenn ich dann vor ein paar Tagen lese, dass Google jetzt auch automatisiert Text aus Bildern extrahiert, hat es sich auch mit den Screenshots und es wird industrieller Standard, Text oder alternativ Bild zu verarbeiten.
Es wird halt immer gemacht, was möglich ist. Das spricht aber nicht gegen deine Ausführungen.